Reisen 2013

4 Tage Barcelona

 

Reisebericht und Bilder von Reinhard Paehlke

 1.Tag 24.05.20013

Mit 36 Teilnehmern (8 aus Ostwestfalen hatten sich der Gruppe angeschlossen) begann unsere Städtereise am 24.05.2013, um 5Uhr15 von der Turnhalle Schüttenheide. Nach dem Transfer nach Düsseldorf trennten uns nur noch 2 Flugstunden von der Hauptstadt Kataloniens. Die erreichten wir mit der Lufthansa pünktlich um 12Uhr15.Herrliches Wetter (18 Grad) empfängt uns beim Verlassen des Fliegers. Bei der Abreise in Deutschland hatten wir 7 Grad. Herzlichst begrüßt wurden wir von Maria und Kalle, die uns schon mit ihrem Reisebus erwarteten. Es ging gleich los mit einer Stadtbesichtigung. Der erste Eindruck, einfach toll. Schöne Brunnen und Palmen vermittelten gleich ein mediterranes Flair. Am Placa d´Espanya stieß Mark zu uns, der die Gruppe in den folgenden Tagen in und um Barcelona begleiten sollte. Unser erstes Ziel war der Aussichtsberg Montjuic. Viele Sehenswürdigkeiten verdankt der Hausberg Barcelonas der Weltausstellung von 1929 und den Olympischen Spielen von 1992. Dieser Ausblick vom Nationalmuseum einerseits auf das unter uns liegende Barcelona, andererseits auf den Hafen kann man nicht in Worte fassen, einfach atemberaubend. Weiter ging es über den Placa d´Espanya ,Placa Catalunya zum Kolumbusdenkmal .Zum Abschluss des 1.Tages besuchten wir noch den Olympiajachthafen und den etwa 5 km langen Sandstrand von Barcelona. Danach checkten wir ein im 4 Sterne Hotel AC Som.

2.Tag 25.05.2013

Maria musste uns für eine wichtige Familienfeier (diamantene Hochzeit der Eltern), kurzfristig verlassen. Kein Problem! Kalle übernahm den Bordservice und Thomas das Steuer. Extra eingeflogen aus Deutschland hat er spontan zugesagt, als er hörte, dass er den TUS ENGTER fahren soll.(Thomas kannte uns schon von früheren Fahrten). Kalle machte als Servicekraft gar nicht mal so eine schlechte Figur, nur die Schürze sah etwas hausbacken aus.

Beim Start um 9 Uhr bedeckter Himmel 13 Grad. Das änderte sich kurzfristig auf gefühlte 24 Grad.

Tagesausflug Montserrat-Tarragona.

Die Entfernung von Barcelona zum 1236 Meter hohe Berg Montserrat mit seinem Benediktinerkloster beträgt etwa 50 km. Die Anfahrt über kurvenreiche Serpentinen machte uns schon neugierig, was uns erwartet. Oben angekommen bot sich bei klarer Sicht ein unbeschreiblicher Ausblick hin bis Barcelona.

(Schon wieder das Wort unbeschreiblich----war aber so)! Schon das Kloster in den Berg hineingebaut, ist eine beeindruckende Kulisse. Viele Touristen aus dem In-und Ausland reisen allein wegen der Statue der Schwarzen Madonna, Schutzpatronin Kataloniens, an. Ein Teilstück des Jakobsweges führt die Pilger über Montserrat nach Santiago de Compostela. Um 12 Uhr ging unsere Besichtigungstour weiter ins 70 km. - am Mittelmeer gelegene Tarragona.

Sehenswert die Kathedrale, die der heiligen Maria gewidmet ist. Sie sieht man als Säulenfigur in der Mitte des Eingangs. Nach dem Stadtrundgang hatten wir Gelegenheit unsere Eindrücke bei einem Glas Wein, Bier oder auch Kaffee zu besprechen.

Nach einer Fahrt von 2 Stunden erreichten wir unser Hotel. Um 18.30 Uhr war Picknick in den Parkanlagen auf dem Hausberg Montjuic angesagt. Zu Snacks und Tomatensuppe gab es Rotwein, von unserem Serviceteam Kalle und Thomas. Um 20.00 Uhr waren wir wieder im Hotel. Warum?- Fußball Bayern-Dortmund. Während einige der Truppe das Spiel verfolgen wollte, machten die uninteressierten eine Fahrt durch das abendliche Barcelona.

3.Tag 26.05.2013

Gotisches Viertel, Ramblas und Gaudi.  

In der Reisebeschreibung, die jedem Teilnehmer zugeschickt worden war, stand eine Frage. Wer ist eigentlich Gaudi?

Er war ein Architekt (geb.1852) der Bauwerke im katalanischem Jugendstil erschaffen hat. Vornehme Häuser am Prachtboulevard Passeig de Gràcia (z.B. Casa Batlló) und das Wahrzeichen der Stadt, die Sagrada Familia, die Unvollendete. Die Kathedrale mit den bizarren Türmen ist, obwohl der Bau 1882 begonnen wurde, immer noch nicht fertiggestellt. Dieses Bauwerk wird nur durch Spenden finanziert. Ziel ist es, die Kathedrale zum 100. Todestag von Gaudi (10 Juni 2026 ) fertigzustellen.

Freizeit war angesagt.

Kalle machte der Gruppe verschiedene Vorschläge, wie man diese Zeit am besten nutzt. Anita, Hans-Jürgen, Bärbel und ich entschieden uns für die 60 Meter hohe Säule auf der Kolumbus nach Amerika weißt. Leider war das Denkmal wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Ein neues Ziel war schnell ausgemacht.

Über die Rambla de Mar und einer Drehbrücke am Hafen erreichten wir die Moll d` Espanya. Auf dieser befindet sich neben dem Maremagnum, einem supermodernem Einkaufszentrum auch das Aquarium. Dieses war unser Ziel. Der Eintritt ist mit 15€ pro Person nicht gerade billig, allerdings wird einem auch Eindruckvolles dafür geboten. Typische Unterwasserlandschaften der Karibik, des Roten Meeres, Korallenriffe und vieles mehr. Der Höhepunkt war für uns ein durch einen Glastunnel, auf einem Laufband begehbares, riesiges Becken mit Haien, Moränen, Rochen und einem Mondfisch mit seiner ungewöhnlichen Form und Flossenanordnung.

Nach dem Abendessen in einem urigen Restaurant mit Tapas, Wein und anderen Spezialitäten fuhren wir noch zum Aussichtsberg Montjuic. Es hatte schon was, die Brunnen und Wasserspiele beleuchtet, mit wechselnden Farben zu sehen. Leider war der Aufenthalt dort ein wenig zu kurz.

4.Tag 27.05 2013

9.00 Uhr Koffer verladen. Ein ereignisreicher Tag lag vor uns. Wir fahren zum Park Güell. Der Park wurde von Gaudi von 1900-1914 im Auftrag des Eusebi Güell entworfen und ist wirklich sehenswert. Da das Gelände oberhalb von Barcelona liegt, hat man von dort ständig eine schöne Aussicht auf die Stadt. Im Mittelpunkt des Parks ist ein großer Platz, auf dem sich die berühmte von Gaudi entworfene fast endlos erscheinende Mauerbank befindet. Man kann von hier auch wunderbar auf die beiden Häuser am Eingang des Parks Güell blicken, welche in ihren Farben und Formen faszinierend wirken und direkt nebeneinanderstehen. Getrennt nur durch das Eingangstor.

Nach circa 1½ Std. ging es weiter zum spanischen Dorf. Das Freilichtmuseum wurde 1929 für die Internationale Barcelona-Ausstellung erbaut und ist eine getreue Nachbildung der Architektur aus allen spanischen Regionen. Detailgetreu und in etwas kleinerem Maßstab wurden die Häuser und Kirchen nachgebaut.

Nach dem Besuch des Museums hatten wir 3 Stunden Zeit, um über die Ramblas zu bummeln. Sie sind etwa 1,2 Kilometer lang und ziehen sich vom alten Hafen am südlichen Ende (in der Nähe des Kreuzfahrthafens) bis zur Placa Catalunya am nördlichen Ende. Hier trifft man Straßenmusikanten, Künstler, Händler und Taschendiebe. Letztere sieht man leider nicht!! Menschliche Statuen konnte man alle 30 Meter bestaunen. Von Cleopatra über etliche Komikfiguren bis zum Engel oder Teufel war alles vertreten. Man wundert sich wie viele Leute, versuchen mit Stillstehen, ihr Geld zu verdienen.

Etwa in der Mitte der Ramblas befinden sich die Markthallen.

(Mercat de Sant Josep).

Hier findet sich alles, was das kulinarische Herz begehrt. Süßigkeiten, Honig, Käse, Oliven, einheimisches Obst und Gemüse, Schinken, frisch gepresste Säfte, Schafsköpfe und vieles mehr. Die Auswahl ist einfach riesig. Angeordnet wie Kunstwerke das auf Hochglanz polierte Obst und Gemüse. Ich habe noch nie woanders einzeln aufeinandergestapelte Kirschen gesehen.

Aufregung um 15.30 Uhr an unserem Treffpunkt! Was war passiert?

Eine Reiseteilnehmerin wurde in der Markthalle bestohlen. Kreditkarte, Ausweis, Geld, alles weg. Maria machte eine Anzeige bei der Polizei. Kalle regelte alles telefonisch mit der deutschen Botschaft und der Lufthansa.

Am Flughafen angekommen, war alles in trockenen Tüchern.

Mit den beiden Unglücksraben ging es mit der Lufthansa um 19.35 Uhr Richtung Düsseldorf. 

Fazit: Vielen bekannt ist die Stadt durch den berühmten Traditionsverein FC Barcelona und dem Camp Nou, das größte Fußballstadion in Europa. In Barcelona bekommt man aber viel mehr zu sehen. Sehenswürdigkeiten von Weltruhm, beeindruckende Bauten, Brunnen und wunderschöne Parkanlagen.

Barcelona war (ist) immer eine Reise wert. 

Zu unserem Städteführer Mark.

Sehr angagiert und kompetent. Kunsthistoriker und Architekturstudenten könnten noch sehr viel von ihm lernen. Aber, nicht nur Hildegard meinte hinterher, - er wusste zu viel für uns.

Das Hotel

Nationalmuseum

 

Blick auf die Wasserspiele

 

Im Park Montjuic

 

Port Franc de Barcelona

 

Denkmal für die Sardanatänzer

 

Walfisch am Strand von Barcelona

 

Am Strand

 

Olympischer Hafen

 

Die Kathedrale von Barcelona

 

Aussicht vom Berg Montserrat

 

Benediktinerkloster

 

Reiseteilnehmer

 

Messe in der Klosterkirche

 

Nur ein Ausschnitt

 

Tarragona

 

Im Hintergrund das Amphitheater

 

Gothische Kathedrale in Tarragona

 

Am Placa d`Espanya

 

Gebäude entworfen von Goudi

 

Casa Battlo`

 

La Pedrera

 

Sagrada Familia

 

Sagrada Familia

 

Sagrada Familia

 

Ein neugieriger Kalmar

 

Hai im Aquarium

 

Auf den Ramblas

 

Straßenkünstler

 

In der Mitte der Ramblas

 

Da oben zeigt Kolumbus im Trikot vom FC Barcelona nach Amerika

 

Im Park Güell

 

Wellenförmige Bank auf der Terasse

 

Pause

 

Am Eingang zum Park

 

Freilichtmuseum

 

Freilichtmuseum

 

Blick über die Dächer von Barcelona

 

In der Markthalle

 

In der Markthalle

 

Warten auf den Abflug

 

Tschüß - Barcelona