Bericht zur Reise Andalusien 2011

von Reinhard Paehlke

In diesem Jahr ging die Reise vom 28.04. - 03.05. mit 41 Teilnehmern nach Andalusien. Mit dem Transfer von Schüttenheide nach Münster, begann unser Flug über 2650 km nach Malaga.Das "umsteigen" in Mallorca klappte problemlos.Strahlende Gesichter bei der Begrüßung unserer Reisegruppe durch Maria und Calle in Malaga. Ihr komfortabeler und moderner Reisebus brachte uns auf diversen Ausflügen mit dem Fahrer Andreas durch das wunderschöne Andalusien.

Unser erstes Ziel war CARMONA.

Carmona ist eine der ältesten Orte Andalusiens, stark geprägt von der römisch und arabischen Vergangenheit. Der Hauptzugang der Stadt ist das alte maurische Stadttor an der Straße nach CORDOBA. Im Palasthotel Alcacar del la Reina , einem ehemaligen Schloss, nahmen wir

 

Quartier für die ersten zwei Tage unserer Reise. Bei einer Stadtführung wurden uns die geschichtlichen Daten dieses Ortes erläutert und näher gebracht.

Für den nächsten Tag war ein Ausflug nach Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens im Plan,mit 700.000 Einwohnern die viert größte Stadt Spaniens. Unmöglich diese Stadt mit ihren eindrucksvollen Sehenswürdigkeitenan an einem Tag zu erkunden. Nach einer Stadtrundfahrt wurde einer der bekanntesten Plätze Sevillas "Plaza de Espana" besichtigt, erbaut zur Iberoamerikanischen Ausstellung 1929.

In dem Königspalast Alcazar von Sevilla vereinen sich islamische und christliche Kunst aus 1000 Jahren zu einem der bedeutesten architektonischen Bauwerke der Welt. Schon alleine der Spaziergang durch die traumhaften Gärten mit ihren zahlreichen Wasserspielen , den kunstvollen maurischen Bänken und ein Meer an Blüten war ein Besuch des Märchenpalastes wert.

 

Beeindruckt waren wir von der Kathedrale Santa Maria. Sie zählt zu den größten Kathedralen der Welt. Ihre Länge beträgt 115 mtr, ihre Breite 76 mtr, die Höhe des mittleren  Kirchenschiffes beträgt 42 mtr. Insgesammt besitzt die Kathedrale fünf Kirchenschiffe. Außerdem befindet sich in einem Kirchenschiff die Grabstätte von Christopher Columbus mit Knochenresten, die im Jahre 1899 aus der Karibik zurückgeholt wurden.

Eine wunderschöne Aussicht über Sevilla bot sich den Besuchern vom Minarett ( La Giralda) der ehemaligen Moschee.

Nach dem Kofferpacken am dritten Tag, ging unsere Reise weiter entlang der schönen andalusischen Bergwelt nach Cordoba. (Leider bei leichtem Regen!).Das Wahrzeichen der Stadt ist die Moschee-Kathedrale.eine der beeindruckendsten und wichtigsten Monumente Spaniens.Mit einer Fläche von 23.000 Quadratmetern ist sie die drittgrößte Moschee der Welt, und eines der schönsten und originellsten Bauwerke in ganz Spanien.Originell deswegen, weil in der Moschee später eine christliche Kathedrale gebaut wurde. Diese Kombination ist einmalig in der Welt.

 

Im Mai feiern die Einwohner das Volksfest Cruces.

 Ein Fest, bei dem sich die einzelnen Stadtteile einen Wettbewerb im Aufstellen von Blumenkreuzen liefern. Bei einem Stadtrundgang hatten wir die Gelegenheit, das ein oder andere Kreuz zu bewundern.

Gegen 16.00 Uhr ging es weiter (bei leichtem Regen) zur Costa del Sol. In Torrox - Costa (Nerja) waren wir für die nächsten drei Tage Gäste im Hotel Riu Ferrara . Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung,hatten wir Gelegenheit das Hotel zu erkunden. Ein sehr schönes vier Sterne Hotel, mit einer wunderbaren Palmen - Pool Anlage. Auch die Auswahl am kalt - warmen Büffet war sehr üppig und ließ keine Wünsche offen. Wir haben uns in diesem Hotel sehr wohl gefühlt.

 

Am vierten Tag war Erholung angesagt.Diese wurde nur von den Teinehmern am Vormittag in Anspruch genommen. Alle nahmen am Nachmittag (bei strahlendem Sonnenschein) an der Alternativ angebotenen Fahrt nach Frigiliana und den Tropfsteinhöhlen von Nerja teil.

In Frigiliana erhielten wir bei der Fahrt mit einem urigen Bummelzug (getarntes Auto mit Anhänger) Eindrücke von dem Charme und Zauber der ersten andalusischen Dörfer. Das weiße Bergdorf erhielt mehrfach die Auszeichnung "Schönstes Dorf von Andalusien". Per Gemeindegesetz sind die Bewohner verpflichtet, ihre Häuser regelmäßig zu kalken. Weiter ging es nach Nerja, ein Küstenort an der Costa del Sol. Die renovierten Altbauten und verwinkelten Gassen, mit ihren Restaurants und kleinen Geschäften, luden viele von uns zu einem Bummel ein.Zwei Teinehmer der Gruppe zogen es aber vor, die Tropfsteinhöhlen von Nerja zu besuchen. Erst 1959 von spielenden Kindern entdeckt. Über Wege und Treppen wird der Besucher in ein unterirdisches Wunderreich entführt. Von der Decke hängen Stalaktiten in allen Größen. In der Mitte des Saales  von 32 mtr Höhe, steht ein Stalagmit, ein Tropfstein mit einer durchgehenden Säulenform. Eine Besonderheit ist eine Höhle, die zum Konzertsaal umgebaut wurde.

  Am fünften Tag unternahmen wir einen Tagesausflug nach Granada. Die maurische Perle Andalusiens.

Granada, am Fuß der Sierra Nevada gelegen , ist sie schon wegen der Alhambra ein muss auf jeder Andalusienreise.Die maurische Königsstadt  Alhambra , besteht aus den Nasridenpalästen und den Gärten des Generallife, angelegt von den Arabern im 12.Jahrhundert. ein Paradies mit Blütenpracht, Wasserspielen und wunderbaren Ausblicken. Vom Innenhof Karl des fünften hat man eine schöne Übersicht über die Anlage und dem benachbarten Albaicin. Bei einem Spaziergang durch die maurische Altstadt, konnte man vom Platz "Mirador de San Nicolas" die auf dem gegenüberliegenden Berg gelegende Alhambra in ihrer vollen Pracht bewundern. Nach der Besichtigung blieb noch etwas Zeit, die Stadt zu erkunden.

Am 6. und letzten Tag unserer Reise, konnten wir weitere Eindrücke von der Natur und Landschaft Andalusiens sammeln.Die Gegend war geprägt von Hügeln, Bergrücken und Tälern.

 

Auf engen Straßen,  gesäumt von Kork und Steineichen erreichten wir Grazalema. Eines der "Weißen Dörfer Andalusiens".Typisch für dieses Dorf sind die Weiß gestrichenen Häuser und verwinkelten Gassen, wie sie auch in Nordafrika zu finden sind. Nachdem sich einige Teilnehmer unserer Reisegruppe auf einem kleinen Markt mit Obst, Kuchen, aber auch mit Schafskäse versorgt hatten, ging unsere Fahrt weiter zum zwanzig km entfernten Ronda.

Ronda ist eine Kleinstadt von 35.000 Einwohnern und eine der größten Ortschaften unter den "weißen Dörfern".Die maurisch geprägte Altstadt ist getrennt durch eine Schlucht von 100 mtr Tiefe. Überspannt wird der Abgrund von dem jüngeren zu dem älteren Teil der Stadt von drei Brücken. Der Arabischen, der Alten und der im 18, Jahrhundert Neuen Brücke. Anzumerken ist, dass der spanische Stadtführer TUS ENGTER und Sportverein falsch verstanden hat. Irgenwie hatten wir das Gefühl, wir sollten diesen wunderschönen Ort im Laufschritt erkunden. Nachdem Erwin und ich ihn darauf hingewiesen hatten, dass wir keine Japaner auf einem Eurpatripp sind, wurde die Führung unseren Verhältnissen angepasst. Weiter diesen Ort zu beschreiben bringt nix! Man muss Ihn einfach gesehen haben.

Unsere Reise endete mit einem Direktflug Malaga - Münster. Transfer Schüttenheide.  

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Andalusien 2012               

             

 

 

 

Bilder von Reinhard Paehlke