Reisebericht von Reinhard Paehlke

Lago Maggiore & Tessin

Von den Gletschern zu den Palmen

 

Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe. Am schönsten reist es sich dabei in der Gruppe. Mitglieder und Gäste des TUS ENGTER waren vom 29.09. – 03.10.2012 am Lago Maggiore und im Tessin mit der Weber Touristik unterwegs. Maria,Calle und Busfahrer Manni hatten wieder einmal alles im Griff. Wie auch bei den 21 vorangegangenen Fahrten passte wieder einmal alles, sowohl bei den Hotels, den Ausflügen und der Betreuung.

1.Tag. 

Abfahrt 6.15 Uhr von der Sporthalle Schüttenheide Richtung Dortmund. Weiter über Frankfurt, Bregenz in den Schweitzer Kanton Graubünden. Nach einer Stadtrundfahrt durch Chur erreichten wir unser Tagesziel, den Ort Lenzerheide. Der bekannte Kurort liegt 1600 Meter über dem Meer idyllisch am Heidsee, inmitten der Schweizer Bergwelt. Leider herrschte bei unserer Anfahrt zum wunderschönen im Landhausstil erbauten Sporthotel Dieschen dichter Nebel und Nieselregen.

Natürlich war beim Abendessen das Wetter Thema Nr. eins. Laut Wetterbericht war aber Besserung angesagt.

2.Tag.

Tatsächlich, das Wetter hatte sich für uns zum Guten verändert. Wir freuten uns schon alle auf die Fahrt mit dem Bernina-Express. Zunächst aber ging unsere Reise über Kehren und Kurven, über eine gut ausgebaute Straße, zum

1680  Meter Höhe liegenden Stausee Marmorera. Bei einem kurzen Fotostopp, war die fast 100 Meter hohe Staumauer das Hauptmotiv. Nachdem wir den Julienpass in 2284 Meter Höhe überquert hatten, ging es weiter durch eine ursprüngliche Landschaft nach St. Moritz. Etwas über eine Stunde hatten wir Zeit den Ort zu erkunden. Der Ort gelegen auf 1800 über dem Meer, ist einer der bekanntesten Urlaubsorte auf der Welt. Im reservierten Panoramawagen begann unsere 60 km lange Fahrt um 11.15Uhr mit dem Bernina-Express von St. Moritz durch die Region Lombardei, in die italienische Provinz Sondrio  nach Tirano. Der Bernina-Express verbindet den Norden und den Süden, auf einmalig schöne Weise. Der an Gletschern vorbeifährt und an Palmen endet. Die Ospizio Bernina ist die höchste Station und liegt auf 2253 Meter über dem Meer. Von Tirano aus ging es weiter mit dem Reisebus. Die Landschaft hatte sich grundlegend verändert. Durch das schöne Valtellino-Tal über Sandrio ging unsere Fahrt weiter am Comer-See entlang, Richtung Lago Maggiore. In Stresa, einem der schönsten Orte am Lago Maggiore, nahmen wir Quartier im 4 - Sterne Hotel La Palma. Parkanlagen, Villen, Parks und eine hübsche Altstadt, machte das Flair dieses malerischen Ortes aus.

 

 

3.Tag.

Nach dem Frühstück erwartete uns die Reiseleiterin Marzia, um mit uns zusammen die Borromäischen Inseln zu erkunden. Nach einer kurzen Überfahrt erreichen wir die erste Insel (Isola) Bella. Sie ist wirklich wunderschön. Wenn man ankommt, ist man zu erst irritiert von den vielen Souvenirs und Verpflegungsständen. Aber wir begaben uns geradewegs zum Palazzo, der oberhalb des Sees liegt. In den teilweise ehemaligen Wohnräumen ist heute ein Museum untergebracht. Unter anderem sehenswert die Muschelgrotte. Dieser Raum im Keller wurde mit schwarz-weißen Steinen so gestaltet, dass man meint, man befinde sich auf dem Meeresboden. Nach dem Besuch des Museums ging es weiter in den Palastgarten. Die Gartenanlage ist über 10 Terrassen angelegt. Mit vielen Blumen, Sträuchern und mediterranen Pflanzen wirklich sehr schön gepflegt. Wir haben nicht nur die weißen Pfauen und Gärten bewundert, sondern auch den Blick auf den Lago Maggiore.

Nach einer Pause, die jeder individuell gestalten konnte, ging es weiter per Schiff zur Isola dei Pescatori. (Fischerinsel). Die Insel hat einen kleinen Hafen mit einigen bunten Booten, doch die Bewohner leben längst vom Tourismus. Restaurants und Kaffees reihen sich an der landseitigen schmalen Promenade. Doch der eine oder andere malerische Winkel lässt sich dennoch finden, wenn man etwas aufwärts in das Dorf geht. Nach einer Rundfahrt um die Insel Isola Madre (Mutterinsel) ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt. Am Nachmittag fand noch ein kleiner Stadtrundgang mit Marzia in Stresa statt. Nach der Ankunft im Hotel hatte man noch Zeit den Whirlpool auf der Dachterrasse zu benutzen.Unvergessen der Blick vom Sonnenuntergang auf den Lagio Maggiore

4.Tag.           

Dieser Tag begann nicht so schön. Beim Frühstück erfuhren wir, das ein Teilnehmer unserer Gruppe am Abend zuvor recht böse gestürzt war. Dabei zog er sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Reiseteilnehmer kümmerten sich sofort um ihn und brachten ihn ins nächste Krankenhaus. Er wurde noch in Italien operiert und später zur weiteren Behandlung ins Marienhospital nach Osnabrück gebracht. Wir hoffen alle, dass der Heilungsprozess gut verläuft.

Nach dem Frühstück erwartete uns Reiseleiterin Olga, um mit uns zusammen das wunderschöne Tessin zu erkunden. An der Uferstraße des Lago Maggiore entlang ging es durch eine wunderschöne Landschaft Richtung Schweiz. Vorbei ging es an winzigen Bergdörfern, deren Häuser und Dächer vollständig aus grob gehauenen Granitplatten gebaut waren, bis zum Staudamm Selvatica. Der imposante 220 Meter hohe Staudamm wurde durch den James-Bond-Film „Golden Eye“ weltberühmt. Entlang der Verzasca mit ihrer von dem fließenden Wasser überspülten und geformten Steinen kamen wir zur Ponte die Salti. Die zweibögige Natursteinbrücke ist eine der größten Sehenswürdigkeiten im Verzasca- Tal. Wie Edelsteine leuchten hier die vom Wasser abgeschliffenen Granitblöcke im smaragdgrünen, lichtdurchfluteten Wasser. Nach einem urigen Mittags-Picknick ging es weiter zum Orta-See. Der See befindet sich im nördlichen Piemont. Nach dem der Bus geparkt war, ging es weiter zu Fuß (etwa 15 Min.) zum altertümlichen Städtchen San Giulio. Olga führte uns durch die malerische Altstadt mit ihren schönen Bürgerhäusern. Danach war Pause angesagt. Auf der Piazza Motta haben wir nicht nur mit einem Cappuccino den Nachmittag ausklingen lassen. Nach der Ankunft im Hotel war vor dem Abendessen - Dachterrasse mit Whirlpool angesagt.

5.Tag.    

Die Koffer waren gepackt, es hieß Abschied nehmen von unserem schönen Hotel und dem Lago Maggiore. Aber unsere Reise war ja noch nicht zu Ende. Wir hatten auf unserer Rückreise noch das Glück, bei wunderschönem Wetter, die grandiose Schweitzer Bergwelt genießen zu dürfen. Nach dem Wir den San Bernardino Tunnel passiert hatten, war noch ein Stopp an der Via Mala Schlucht angesagt. Als es dann anfing auf der Rückreise zu regnen, war uns klar, wir sind wieder in Deutschland.

Eine Reise mit wunderbaren Erlebnissen fand ihren Abschluss am späten Abend des 03.10.2012 an der Turnhalle in Schleptrup. 

 

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Zweiter Tag

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Fünfter Tag

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Bilder von Reinhard Paehlke